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Allgemeinwissen » Wellensittich Farbschläge |
Die Farbschläge der Wellensittiche
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Wellensittiche gibt es in zahlreichen Farbabstufungen und Varianten, aber diese
Vielzahl baut sich immer auf die Grundfarben Grün, Gelb, Blau und Weiß auf. Jede der vier Grundfarben lässt sich grob in drei Stufen einteilen: Hell, Mittel und Dunkel, wobei in der Grünreihe Hell - hellgrün, Mittel - dunkelgrün, Dunkel - olivgrün und in der Blaureihe Hell - himmelblau, Mittel -
Kobalt und Dunkel- Mauve entspricht. Auch die Gelben und Weißen fallen in diese drei Stufen.
Die Grobteinteilung der Farbschläge besteht aus sogenannten Farbreihen
bzw. Farbserien.
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Grobeinteilung der allgemeinen Farbschläge beim Wellensittich:
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Grundsätzlich unterscheidet man beim Wellensittich zwischen unterschiedlicher Farbe und Zeichnung. Die Farben und ihre Schattierung von Hell bis Dunkel wurde bereits oben erwähnt. Die Zeichnung zerfällt in schwarze, braune, graue,
blassgraue, Melanine etc. Und diese Farbspielarten in Verbindung mit der Zeichnung und Mutationen sind schier unendlich.
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Eine Liste mit Abkürzungen zu den Farbschlägen gibt
es hier!
Eine Liste aller zur Zeit bekannten Wellensittich-Farbschläge gibt
es hier!
(auf dieser Homepage werden nur die wichtigsten beschrieben und
bebildert)
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Feineinteilung der wichtigsten Farbschläge beim Wellensittich:
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(für die genaue Beschreibung auf den jeweiligen Farbschlag
klicken oder die gelbe Navigationsbox oben benutzen.)
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Normale - die
"normalen" Wellis mit ihrer ursprünglichen Zeichnung
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Opaline - Wellis dessen
Säumung der Flügelfedern ihrer Körperfarbe entspricht
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Inos (Albinos, Lutinos) - die
gelben und weißen ohne Zeichnung u. mit roten Augen
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Lacewings (Spitzenflügel) - gelbe und weiße Wellis
m. roten Augen, aber mit feiner Wellenzeichnung u. blassen Kehltupfen.
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Schwarzaugen (Gelbe u. Weiße) - gelbe u. weiße
Wellis mit schwarzen Augen
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Hellflügel - helle Flügel bei normaler
Körperfarbe
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Grauflügel - helle Flügel m. grauer Zeichnung bei
aufgehellter Körperfarbe
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Australische Schecken - die mit dem weißen bzw.
gelben Band
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Rezessive Schecken
(Harlekin) - die fleckigsten Vertreter der Scheckenfamilie
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Dominante Kontinentale Schecken - ähnlich wie die australischen
Schecken m. langgezogener Maske
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Gelb- u. Weißschwingen - eine Art kontinentale
Schecken,
nur die Schwingen sind hell
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Spangles (Gesäumte)
- Wellis mit inverser Zeichnung auf den Flügeln
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Falben - die blassen mit roten Augen
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Zimter - die Wellis mit
brauner statt schwarzer Zeichnung
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Rainbow - seltener Farbschlag, gelber Kopf, blaue
Körperfarbe u. helle Flügel
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Gelbgesichter -
Vertreter der Blaureihe, haben statt weißem Kopf einen gelben. Sie
wirken deshalb sehr bunt.
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Clearbodys - seltener
Farbschlag. Die "Hellbäuche" unter den Wellensittichen:
stark aufgehellte Körperfarbe bei normaler Wellenzeichnung.
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Wissenswertes zu den Schecken:
Auffallend ist hier die unregelmäßige Grundfarbe. Meistens sind die Farben von einer leuchtenden Intensität. Die Schecken sind in mehrere Unterkategorien eingeteilt.
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Dominante Australische Schecken (Bandschecken)
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Dominante Kontinentale Schecken
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Rezessive Schecken (Harlekine oder Dänische Schecken)
Bei den dominant vererbenden Schecken gibt es zwei Sorten. Die häufiger vorkommende sind die
Australischen - oder Bandschecken, so genannt, weil sich die Scheckung wie ein Band über Brust und Bauch
zieht, sie besitzen sozusagen Streifen in den beiden Farben. Die
Flügelzeichnung ist meist unregelmäßig. Sie haben am Hinterkopf immer einen hellen Fleck (Nackenfleck).
Dann gibt es noch die Kontinentalen Schecken - sie kann man daran erkennen, dass die Gesichtsmaskenfarbe sich bis zur Brust
zieht (tiefergezogene Maske). Auch sie haben einen Nackenfleck, außerdem haben alle ausgewachsenen dominanten Schecken Irisringe.
Ein hervorstechendes Merkmal sind die hellen Schwingen, weshalb sie früher
auch "Hellschwingen" genannt wurden.
Wie man sieht, sind Australische und Kontinentale Schecken
zwei genetisch ganz unterschiedliche Mutationen. Sie vererben zwar beide "dominant", aber der Australische Schecke
"faktorig", d.h. ein solcher Vogel kann einen oder zwei Faktoren besitzen. (Es gibt z.B. auch einen Dunklungsfaktor, dessen Anzahl darüber entscheidet, ob ein Vogel hell, dunkel oder noch dunkler - z.B. mauve bei der Blaureihe - ist.)
Beide Mutationen besitzen einen "Nackenfleck" und tendenziell einen größeren Anteil an der dunkleren Gefiederfarbe (also z.B. mehr Grün als Gelb).
Die Gelb- und Weißschwingen
sind eine Unterart der Kontinentalen Schecken. Hier trägt bloß ein Teil der Schwingen die gelbe bzw. weiße Farbe. Die beiden langen Schwanzfedern tragen beim blauen WS eine weiße Farbe und beim grünen WS die grüne Farbe. Ein ganz besonderes Merkmal ist hier ein daumennagelgroßer gelber bzw. weißer Fleck im Nacken.
Rezessive Schecken (früher auch Harlekine oder Dänische Schecken genannt), haben eine unregelmäßige Zeichnung und haben nie Irisringe.
Halsbandschecken entstehen aus einer Kombination von
Australischen Schecken und Rezessiven Schecken.
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In diesem Forum wird über Wellensittiche & Co.
geplaudert und über Farbschläge gefachsimpelt. Es ist eines der ersten deutschsprachigen
Wellensittich-Foren im Internet. Gibt es offiziell seit 1998.
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Schau doch mal rein!
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| Buch über Farbschläge: |
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Ich möchte euch an dieser Stelle auch ein sehr gutes
Wellensittichbuch vorstellen, welches sich mit allen möglichen
Farbschlägen beschäftigt. Es ist zwar vom Preis her recht hoch, aber die
Anschaffung lohnt sich, wenn man noch mehr Wissen über alle Farbschläge,
die bei Wellensittichen vorkommen, haben möchte.
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Das Wellensittichbuch.
Leitfaden für Schauwellensittich-Züchter.
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Theo Vins
gebundene Ausgabe / Erschienen 1993 / 353 Seiten
Schaper, Alfeld/Leine; ISBN: 3794401700
Preis: € 43,00
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| Fotos gesucht! |
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Für einige Farbschläge werden immer noch Fotos gesucht.
Vor allen Dingen von Lacewings u. Grauflügel. Wenn eigene Fotos vorhanden,
bitte an meine Mailadresse schicken.
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Copyright: Grafiken, Konzept, Design & Inhalt © S. Kutscher, 1997 - 2005.
Erstellt am 10.05.02 - Letztes Update 09.10.09
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