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 Rubrik: Allgemeinwissen » Farbschläge » Opaline

Die Farbschläge der Wellensittiche

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Rubrik "Allgemeinwissen"
 

Erstes Auftreten circa 1933. Genauso wie die Normalen, gehören die Opaline zu der großen Gruppe der Wellensittichfarbschläge. Sie kommen in Verbindung mit vielen Farbschlägen und Kombinationen vor, z.B. Zimter, Australische Schecken, Falben, Lacewings, Hellflügel, Grauflügel, Spangle etc. Das Kennzeichen eines Opalin-Wellensittichs ist der Flügelspiegel und manchmal das V-Zeichen auf seinem Rücken. An dieser Stelle ist die Wellenzeichnung ausgespart. Auch haben Opaline besonders stark ausgeprägte Kehltupfen, sie wachsen oft in größerer Zahl.

Allgemeine Beschreibung - So sieht ein Opalin aus:

Farbe: Die Körperfarbe entspricht zum Teil der jeweiligen Grundfarbe des Vogels (ist also bei einem hellgrünen WS auch hellgrün), allerdings hellt der Opalinfaktor die Farben auch oft auf (ein dunkelgrüner Opalin hat oft ein sehr ähnliches Grün wie ein Normal-Hellgrüner). Bürzelfarbe etwas dunkler als Brustfarbe. Die Maske ist je nach Zugehörigkeit zur Farbreihe entweder rein Weiß oder Gelb , am Hals ist sie mit 6 großen runden Kehltupfen verziert. Die langen Schwanzfedern entsprechen der Farbe der Normalvögel.

Zeichnung: Vor allen Dingen erkennt man Opaline an dem eindeutigen "V" auf dem Rücken, die durch die schwarz gezeichneten Flügel und die ausgesparte Zeichnung am Rücken gebildet werden. Denn anders als der Normale hat der Opaline nur eine schwache Wellenzeichnung am Kopf und Nacken, sie ist kaum erkennbar und lässt den Kopf etwas heller als den von Normalen erscheinen. Auch der Rücken ist zeichnungsfrei oder spärlich grob gefleckt.  

Die Flügelzeichnung ist Schwarz (bei Zimtern ist sie Braun) auf körperfarbenem Grund, wobei der opalisierende Effekt entsteht, der diesem Farbschlag den Namen gab und mit einer körperfarbenen Säumung versehen ist . Die Säumung der Handschwingen ist ebenfalls körperfarben und etwas breiter als bei den Normalen. Die gezeichneten Flügel bilden zusammen mit dem Rücken ein klares "V", ein eindeutiges Kennzeichen dieses Farbschlags.

So unterscheidet man Opaline von Normalen:

Der Normale hat die Wellenzeichnung vom Hinterkopf ausgehend in immer größer werdenden Wellen über den Rücken verteilt. Die Säumung ist der Farbreihe entsprechend - in diesem Fall Weiß. Bild: Normal Hellblau - "Mobby" v. Fam. Raupach

Der Opaline hat einen fast zeichnungsfreien Hinterkopf und Nacken und gar keine oder fast keine Wellen mehr auf dem Rücken. Die Säumung ist der Körperfarbe entsprechend - in diesem Fall Hellgrün. Bild: Australischer Schecke Opalin Hellgrün - "Micky" v. mir

Links ist als weiteres Erkennungsmerkmal noch der Flügelspiegel eingezeichnet. Diese sind auf beiden Seiten der Handschwingen etwa in der Mitte auf einer Länge von 1 bis 2 cm weißlich durchbrochen.
Bild: Opalin Dunkelblau, Mutation 1. "Stippel" v. Jolanda de Meijer

* Die Farben der Opalinvögel entsprechen im Großen und Ganzen denen der Normalvögel bis auf die Säumung, die bei einem Opalin immer körperfarben ist, im Gegensatz zum Normalen, dessen Säumung je nach Zugehörigkeit der jeweiligen  Farbreihe in der entsprechenden Farbe ist (Blau = weiße Säumung und Grün = gelbe Säumung). Die einzelnen Farbschläge der "Normalvögel" werden im Kapitel "Blaureihe" und "Grünreihe" genauer beschrieben.

Fotos: Farbtafel Opaline der Reihe nach von links nach rechts: Opalin Hellgrün (Jule v. Anne), Opalin Dunkelgrün (Tschipi v. Ramona.), Opalin Hellblau (Hanuta v. Ramona), Opalin Dunkelblau (Moon v. Gela), Mauve (Zwirbel v. Ramona), Opalin Graugrün (Jeanny v. Sandra)


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