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| Rubrik:
Tipps, Tricks & FAQ's » Vogelpartner ist gestorben |
Die wichtigsten Tipps für den Wellensittichhalter
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Kapitel 10: Der Vogelpartner ist gestorben - was nun?
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Ein Wellensittich-Pärchen ist fest zusammen und
plötzlich geht einer von beiden. Das ist traurig und das nicht nur für
uns Menschen. Auch der überlebende und zurückgelassene Wellensittich
kann mehr oder weniger stark trauern. Wellensittiche sind
unterschiedlich und so fällt auch die Trauer unterschiedlich aus.
Während der eine sich gar nichts anmerken lässt, geht es so schlecht,
dass er nicht einmal mehr fressen möchte. Da ist guter Rat teuer.
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Erste Hilfe Falsch
wäre es, ihm einfach seinen Schicksal zu überlassen und denken, ich
hole jetzt einen neuen und dann wird es wieder. Man muss auf jeden Fall
ein Auge auf seinen Liebling haben, ob er frisst und trinkt. Wenn er es nicht tut,
ist man neben seinem verstorbenen Partner wohl die nächste Bezugsperson
für den Wellensittich und hat die Aufgabe, ihm zu trösten, abzulenken
und ihm zum Fressen zu animieren. Immer mal wieder Leckereien anbieten,
was er sonst so gerne gefressen hat. In diesem Zustand sollte man viel
für ihn da sein.
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Sofort einen neuen Partner? Das
ist immer eine zwiespältige Situation, es ist davon abhängig, wie stark der
übriggebliebene Vogel trauert. Wenn er gar nicht mehr am Leben teilnimmt und
apathisch ist, nichts frisst, wäre es gut, schnell einen Artgenossen zu
besorgen, diesen aber nicht sofort in einem Käfig mit dem Alten
unterzubringen, sondern erst einmal separat neben den Käfig zu stellen. So
können sich die beiden aus der Ferne beschnuppern. Und es ist immer jemand
da, der antworten kann, wenn der Witwer/ die Witwe dann mal nach seinem alten
Partner ruft. So könnte er tatsächlich die Trauer schneller überwinden.
Aber trotz des neuen Freundes wird er doch wohl eine zeitlang brauchen und
man sollte nicht ungeduldig werden. Es können durchaus mehrere Wochen ins
Land gehen. Für einen Wellensittich kann der Tod des Partners ein großer
Einschnitt in sein Leben bedeuten, es ist seelischer Stress und während
dieser Zeit braucht er auch Vitamine.
Bevor man neue Vögel zu alten gesellt, sollte man im Grunde genommen immer
eine Quarantänezeit von 14 Tagen einhalten und kurz einen Tierarzt-Check und
eine Kotuntersuchung des Neuen machen lassen, alleine schon deshalb, um
bestimmte Krankheiten erst gar nicht einzuschleppen.
Wenn man nur dieses eine Pärchen hatte, ist es in jedem Fall empfehlenswert,
schnellstmöglich einen Partner dazu zu gesellen, damit er nicht alleine mit
seiner Trauer bleibt. Eventuell könnte man auch die Quarantänezeit etwas
verkürzen.
Wenn man allerdings einen kleinen Schwarm zu Hause hält, muss man es jeweils
abhängig von der jeweiligen Situation machen: Sind jetzt die Hennen in der
Überzahl, kann das Gerangel und Gezicke um den einzigen Hahn losgehen oder
sind die Männchen in der Überzahl, wird das Weibchen vielleicht zu sehr
bedrängt. In diesem Fall sollte man schnell das richtige
Geschlechterverhältnis wiederherstellen.
Schwarmhaltung ist natürlich optimal: Wenn
man "nur" ein Pärchen hält und der eine irgendwann
mal eher geht, dann trauert der Übriggebliebene und muss sich
dann an einen neuen Mitbewohner gewöhnen. Darum ist
Schwarmhaltung natürlich noch besser. Denn der Partner hat
sofort alte Bekannte, die ihn trösten und ablenken können und
muss sich nicht erst an jemand neuem gewöhnen.
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Das Thema "ein neuer Partner"
geht ebenfalls auf diese Situation ein.
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