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lateinische Bezeichnung: Polytelis anthopeplus
Gattungsgruppe: Prachtsittiche
Kennzeichen: Länge: 40cm, Gewicht: 150g - 200g.
Männchen: gelb, Kopf und Nacken olivgelb, Rücken olivgrün, kleine Flügeldecken
gelb, mittlere Flügeldecken rot, äußere Flügeldecken schwarz, Außenfahnen
der Handschwingen dunkelblau, Unterflügeldecken und Bürzel gelb.
Oberschwanzdecken bräunlichgelb, Schwanzoberseite schwarzblau,
Schwanzunterseite gelb. Schnabel rot, Iris rotbraun, Beine grau.
Weibchen: Kopf und Unterseite olivgrün, Schwanzfedern dunkel blaugrün.
Jungvögel: Wie Weibchen. Die Jugendmauser beginnt mit ca. 6 Monaten. Volle
Ausfärbung mit ca. 15 Monaten.
Unterarten: P. a. anthopeplus, Bergsittich ; südöstliches
Süd-Australien, südwestliches Neusüdwales, West-Victoria
P. a. westralis, Westlicher Bergsittich , ähnlich Nominatform, 38 cm, Kopf
und Brust olivfarben ; südliches West-Australien
Verbreitung: Australien (siehe Unterarten)
Lebensraum: Eukalyptuswald, Malle und Buschland im
Osten. Wälder an Flussufern, Baumsavannen, Akazien-Buschland, Getreidefelder
und Weideland im Westen.
Haltung: Bergsittiche sind absolut nicht für die Käfighaltung
geeignet, da sie ein schier unstillbares Flugbedürfnis haben.
Daher sollten die Mindestmasse für ein Zimmer (ganztägiger Freiflug) oder
eine Aussenvoliere 5m x 5m x 2,5m betragen. Der Schutzraum sollte nochmal
mindestens 2m x 1,5m x 2m groß sein.
Bergsittiche sind sehr ruhige Sittiche, die vorwiegend
morgens und abends rufen und auch dann ihre aktive Phase haben. Jedoch sind
ihre Rufe dann sehr laut, schrill und krächzend (man sollte also auf seine
Nachbarn achten). Ansonsten schlafen sie vergleichsweise viel.
Bergsittiche nagen relativ wenig und sind gut zur Vergesellschaftung mit
anderen Großsittichen und Papageien aber auch mit Wellensittichen geeignet.
Bei Wellensittichen sollte man beachten, dass die kleinen genug Platz brauchen
um etwas Abstand zu halten. Sonst können sie den Bergsittichen schnell mal auf
die Nerven gehen, was aber sehr selten passiert. (meine Wellis und die
Bergsittiche kuscheln mittlerweile).
Verhalten / Leben in der Natur: Bergsittiche leben
paarweise oder in kleinen Gruppen bis zu 20 Tieren. Im Westen Australiens
finden sich schwärme mit über 100 Tieren. Die Nahrungssuche findet morgens
und abends auf Bäumen und vorwiegend am Boden statt. Ihre Nahrung besteht
hauptsächlich aus Grassamen, Kräutersamen, Früchten, Beeren, Blüten,
Blattknospen, Grünfutter, Nüssen, Nektar und kleinen Insekten. Sie sind gute
und schnelle Flieger und geben beim Fliegen einen lauten und hohen Kontaktruf
von sich.
Ernährung: Körner (Weizen, Glanz, Hirse,
Sonnenblumenkerne, Hafer, Hanf, Wildsamen), frische (halb-) reife Maiskolben,
Obst, Gemüse, Grünfutter, Beeren
Brut: Bergsittiche brüten von August bis Januar.
Gelegentlich auch noch bis in den Mai. Sie brüten meist in Eukalyptusbäumen.
Die Paare haben einen festen Brutplatz, der möglichst immer wieder aufgesucht
wird. Das Gelege besteht aus 4-6 Eiern und wird 21 Tage bebrütet. Nach ca. 6
Wochen fliegen die Jungvögel aus.
Dieser Steckbrief ist von Amai aus dem Wellensittich-Forum. Foto von
Amai (Annemarie) zeigt ihre Henne Maja.
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